Presse

Taunus-Zeitung vom 16. Januar 2012

Narrenvolk huldigt Prinz Patrick I.

Unterhaltsame Gala im Mövenpick mit Tanz, Gesang und Büttenreden

Die Narren Oberursels hatten sich am Samstagabend richtig fein herausgeputzt und schick gemacht. Es stand schließlich der absolute Höhepunkt einer jeden Kampagne an: die Prinzengala im Mövenpick-Hotel. Prinz Patrick I. hatte Freunde, Familie und andere Fastnachtsliebhaber zu einem stimmungsvollen Abend eingeladen.

Von Nadine Biersack

Oberursel.

"Alle, die heute nicht hier sind, werden sich ärgern!", ließ Uwe Eilers gleich in seiner Begrüßungsansprache bei der Prinzengala von Patrick I. verlauten und machte damit Hoffnung auf einen tollen Abend. Und der sollte dann auch gleich beginnen. Der Ballsaal des Mövenpick-Hotels war in die Karnevalsfarben Rot, Weiß, Blau und Gelb getaucht und bot das perfekte Ambiente für einen festlichen, närrischen Abend.

© Foto: jr/Taunus Zeitung
Mit zu Herzen gehenden Worten dankte Patrick I. bei der Gala im Mövenpick-Hotel allen, die ihm das Prinzendasein ermöglicht hatten. Foto: jr/Taunus Zeitung


Zunächst ließ Patrick von seinem Hofmarschall Frederick seine Proklamation verkünden und hieß einige Gast-Tollitäten willkommen. Das Kinderprinzenpaar Ronja I. und Marius I. freute sich sichtlich über die Einladung vom "großen Prinzen". "Wir wollten uns nicht wehren und kommen gern zu deiner Ehren", erklärte Marius stolz. Und auch Prinzessin Danica I. aus Bad Soden kam gerne.

Perfekte Kontaktpflege
"Die Prinzengala ist eine gute Gelegenheit, um Kontakte zu pflegen. Ich bin gern hier in Orschel", sagte sie. Die fünf Karnevalsvereine des Oberurseler Narrenrates hatten jeweils einen Programmpunkt vorbereitet, wobei der "Frohsinn", Patricks Heimatverein, mit drei Beiträgen vertreten war.
Den Auftakt zum bunten Unterhaltungsprogramm gestaltete Tanzmariechen Sarah Reuter vom Bommersheimer Carneval Verein. Sie stellte mit einer schwungvollen Choreografie ihr Können unter Beweis und behielt trotz anspruchsvollster Elemente stets ihr Lächeln auf den Lippen. Zu Recht bekam sie kräftigen Beifall und vom Prinzen ein dickes Lob: "Das war richtig toll!"

Dank an die Eltern
Prinz Patrick I. nutzte die Gala vor allem, um sich bei einigen für ihn "sehr wichtigen Menschen" zu bedanken. Im Mittelpunkt seiner Dankesreden standen seine schwangere Frau Yvonne und seine Eltern. "Danke für deinen großen Verzicht für unser Krümelchen", sagte er zu seiner Liebsten. Mama Lotti hatte sogar Tränen in den Augen, als Patrick gegenüber seinen Eltern seine Dankbarkeit zum Ausdruck brachte. "Danke für all das, was ihr für mich tut."
Weiter ging es dann mit der nächsten Tanzdarbietung, diesmal von dem noch jungen Karnevalsverein "The Ravens" aus Stierstadt. In schicken schwarz-rot glitzernden Kostümen legten die Mädels einen flotten "Can Can" aufs Tanzparkett. Synchron schwangen sie ihre Beine und begeisterten vom ersten Ton an, sodass Patrick sogar eine Zugabe forderte.
"Hier muss doch mal was Hübsches ran, nicht immer so ein alter Mann!", empörte sich anschließend "Nachwuchsprinzessin" Michelle Wilkinson, die sich als hervorragende Büttenrednerin erwies. Dies kommt nicht von ungefähr, schließlich genoss sie eine tolle Ausbildung in der Rednerschule von Peter Schüßler. Auch für den Elferrat forderte sie eine strikte Verjüngungskur. "Unser KP (Hieronymi) wird dann zuletzt durch George Clooney ersetzt."
Nach der Pause hatte Exprinzensprecher Karl-Heinz Barth die große Ehre, die neue Tanzgruppe des "Frohsinn", die Große Garde, ankündigen zu dürfen. Die Tänzerinnen feierten an diesem Abend eine sehr gelungene Premiere. Jeder Schritt saß bei den Mädels perfekt und schon während des Auftrittes bekamen sie lauten Applaus und jubelnde Zwischenrufe. Ein Highlight kam aber noch. Im Ballsaal erklangen eingängige Melodien und freche Texte – das konnten nur die "Nachteulen" vom Clu-Ge-Hu aus Weißkirchen sein. Gleich wurde mitgesungen und geschunkelt, und das Publikum forderte nach drei flotten Liedern lautstark eine Zugabe, die es dann natürlich auch noch geben sollte. Und als selbst dies noch nicht genug war, gab es noch einen weiteren Nachschlag.
Mit dem Trio "Top Sound Band" hatten die Gäste im Anschluss an das tolle Programm bei Schlagern und Evergreens noch Gelegenheit, bis tief in die Nacht hinein zu tanzen.

Taunus-Zeitung vom 21. November 2011

Prinz im Netz: Gute Schnappschüsse gesucht

Oberursel. Heutzutage läuft nichts mehr ohne Internet, auch nicht bei den Stars und Promis. Da twittert eine Schauspielerin wie Demi Moore regelmäßig das Neueste aus ihrem Privatleben. Justin Timberlake ist ganz selbstverständlich bei Facebook und ohne eigene Homepage geht nichts. Da wollte der Orscheler Prinz Patrick I. nicht hintanstehen und hat sich für seine närrische Amtszeit auch eine eigene Homepage zugelegt. Unter www.prinzpatrick1.de können sich Interessierte über den Prinzen und seinen Hofstaat informieren.

Dort wird auch das Wappen Seiner Hoheit ausführlich erklärt und wer wissen möchte, wo er den närrischen Regenten treffen kann, braucht nur unter der Rubrik "Termine" nachzuschauen. Obwohl die Website erst seit Kurzem online ist, wurden bis Ende voriger Woche bereits über 3000 Klicks registriert.

Auf die Homepage des Oberurseler Prinzen zu surfen, lohnt sich doppelt, denn Patrick I. hat einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Die lustigsten, interessantesten oder auch merkwürdigsten Schnappschüsse aus der Kampagne mit Prinz und Hofstaat können dort eingestellt werden. 21 Bilder sind inzwischen schon hochgeladen und es werden täglich mehr.

Mitmachen lohnt sich, denn am Ende der Kampagne werden die drei schönsten Bilder prämiert. Der erste Preis ist ein Gutschein in Höhe von 80 Euro für ein Essen im Restaurant Primavera. Außerdem werden ein Gutschein für ein Sonntagsbrunch für zwei Personen im Hotel Mövenpick sowie ein Gutschein für einen Sonntagsbrunch für zwei Personen im Gasthaus "Zum Schwanen" verlost.csc

http://www.prinzpatrick1.de (csc)

Taunus-Zeitung vom 12. November 2011

Gestatten, Patrick I.

Mit Patrick Volz übernimmt ein junger und dennoch fastnachtserfahrener Prinz das Narrenzepter

Wer am 11.11.11 Karnevalsprinz von Orschel wird, muss schon echt begeistert vom närrischen Treiben sein. Was auf Patrick I. zutrifft. Und der 35-Jährige weiß, was in der gestern gestarteten Kampagne auf ihn zukommt.

Von Anke Hillebrecht

Oberursel.

Eigentlich, ja eigentlich sollte diese Saison ja eine kleine Revolution im närrischen Orschel werden. Da es immer schwieriger wird, einen Oberurseler zu finden, der im Winter seinen gesamten Jahresurlaub nimmt, um einmal Karnevalsprinz zu werden, sollte diesmal ein Paar die Orscheler Narren durch die heiße Zeit führen. Yvonn (33) und Patrick (35) Volz, beide seit Jahren im Verein "Frohsinn" zu Hause, hatten Lust, dies gemeinsam zu tun – und dann kam die frohe Kunde: Yvonn ist schwanger. Lange Abende mit viel Lärm und Sekt sind also nichts für sie.

© Foto: Taunus Zeitung
Foto: Taunus Zeitung


Und so bleibt alles, wie es immer (bis auf ein Mal) war: Orschel hat wieder einen Karnevalsprinzen. Dass er das Amt auch allein übernehmen würde, sei ausdrücklicher Wunsch von Yvonn gewesen, erklärte Patrick.

Er selbst strahlte bei seiner Vorstellung am Freitag im Rathaus kräftig. "Wir haben den 11.11.11, 11.11 Uhr – an so einem Datum muss man geboren sein, heiraten oder Prinz werden", sagte ein narrenkappentragender Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD), bevor die Sektgläser auf Patrick I. und sein Gefolge erhoben wurden.

Ach ja, sein Gefolge: Das sind die beiden Pagen Annekatrin Rode (34) und Carolyn Wilkinson (16); als Hofmarschall fungiert der Prinz vom vorigen Jahr, Frederick Wilkinson (45). "Ihn hatte ich mir als Mentor gewünscht", so Patrick. Gefahren wird das lustige Quartett von Luis Blumenstein (21). Annekatrin Rode ist Konrektorin der Grundschule Dornholzhausen und – obwohl aus einer norddeutschen Familie stammend – Mitglied im Bommersheimer Carneval Verein (BCV) und im Hexenrat. Carolyn, die Tochter des Hofmarschalls, besucht die International School und ist seit ihrem vierten Lebensjahr im "Frohsinn" aktiv.

Patrick I. selbst ist im Oberurseler Karneval kein Unbekannter. Die Leidenschaft hatte 1994 seine jetzige Frau geweckt. Durch sie kam er zur Brassband des "Frohsinn" und haute kräftig auf die Pauke. Die närrische Bühne begeisterte den jungen Man, sodass er der Korporation "Konfetti" des "Frohsinn" beitrat. Als Bill-Ramsey-Imitator brachte er die Leute zum Lachen.

Dann beeindruckte ihn die Ehrengarde, die bei den Sitzungen das Bühnenbild zum Leben erweckt und den Prinzen begleitet. "Da kam schon der Wunsch in mir auf, einmal Prinz in Orschel zu sein", erinnert er sich. Auch Prinzenfahrer war er schon einmal. 15 Jahre lang sollte Patrick Mitglied der Ehrengarde sein, bevor er tatsächlich Prinz wurde. Gestern Abend nun wurde er als Patrick I. inthronisiert.

Heute wird er bereits in seinem blau-weißen Kostüm als närrische Hoheit unterwegs sein. Sein erster offizieller Termin ist am Vormittag der Sturm des Landratsamts. Dann ist ein Besuch bei den Narren-Kollegen in Bad Soden vorgesehen, bevor Patrick und Co. abends von einer zur anderen Orscheler Karnevalssitzung tingeln. Auf die vielen Veranstaltungen freut er sich schon: "Sie üben so lange, und jetzt stehen sie einmal auf der Bühne. Das ist jedes Mal ein toller Moment", schwärmte der 35-Jährige.

Er habe "das Glück, eine lange Kampagne" vor sich zu haben, weiß Patrick. Nur gut, dass sein beruflicher Vorgesetzter selbst gern die Narrenkappe aufsetzt. Denn Patrick arbeitet bei der Oberurseler Feuerwehr, und sein Chef ist Ulfert Hahn, Hauptbrandmeister und Leiter der "Frohsinn"-Brassband. Somit findet sich auf Patricks Wappen auch ein Löschfahrzeug; die Orscheler Farben drücken seine Verbundenheit zur Brunnenstadt aus, in deren Herzen er wohnt. Und dass das Wappen außer einem P auch noch ein Y trägt, zeige seine Liebe zu Yvonn.

Und nächstes Jahr? "Arbeiten wir dran, mal eine Karnevalsprinzessin zu haben", sagte Narrenratsvorsitzender Uwe Eilers. Oder ein Paar. Eine mögliche Aspirantin legte bei Patricks Vorstellung schon kräftig vor: Nachdem sonst immer Männer um die 70 am Rednerpult stünden, sei jetzt endlich mal was Hübsches dran, meinte die elfjährige Michelle – ebenfalls aus dem Wilkinson-Clan – völlig zu Recht, als sie ein flottes Verschen auf Patrick vortrug. Wer weiß, was kommt. (ahi)

Taunus-Zeitung vom 05. November 2011

Prinz liebt Sportwagen
Und wer lenkt nicht schon gern ein solch schickes Modell?


Das Prinzen-Rätsel geht heute mit der vierten und letzten Folge zu Ende. Jetzt heißt es also noch ein Mal aufpassen und mitraten.

Von Christine Šarac

Oberursel.

Ein Bild sagt manchmal mehr als tausend Worte, heißt es doch so schön. Unsere künftige Hoheit liebt außergewöhnliche fahrbare Untersätze. Nach seiner Kampagne wird der Prinz in spe wohl öfter mit so einem Modell in den Straßen der Altstadt unterwegs sein. Schließlich ist der Grund dafür, dass er allein die kommende Kampagne bestreitet und nicht, wie ursprünglich geplant, gemeinsam mit "seiner Prinzessin", dass er bald Papa wird und einer Hochschwangeren der Stress, den so ein Amt eben auch mit sich bringt, nicht mehr zuzumuten ist. Die TZ drückt dem "Dreigestirn" an dieser Stelle die Daumen und wünscht alles Gute.

© Foto: Storch
In der nächsten Zeit wird man den künftigen Karnevalsprinzen wohl mit einem solchen flotten Gefährt in Orschels Gassen sehen. Foto: Storch

Biker-Gottesdienst

Eine neue große Aufgabe wird unser Prinz also demnächst haben, aber es gibt noch weitere Dinge, für die er sich leidenschaftlich interessiert. Aus seinem Hobby hat er inzwischen einen Beruf gemacht, und man kann sagen, dass es dabei "heiß hergeht". Wenn er nicht in Sachen Fastnacht unterwegs ist, dann finden Sie unseren künftigen Prinzen ganz sicher in der heimischen Garage. Dort pflegt er mit Hingabe seine Motorräder. Sein größter Stolz ist jedoch sein Sportwagen, ein ganz besonderes Modell.

Außerdem unterstützen er und seine Frau den Verein christlicher Motorradfahrer. "Wenn Biker-Gottesdienst ist, dann helfen wir als Ordner aus und sorgen dafür, dass der Corso in Ruhe durch die Straßen Frankfurts fahren kann", erzählt er. Außerdem bekommen die Orscheler einen sehr sportlichen Prinzen. Im Sommer fährt unser Gesuchter sehr viel Fahrrad und im Winter wedelt er gern auf Skiern verschneiten Hängen hinunter. Vorzugsweise im Bayerischen Wald oder in Südtirol.

Auf unserem bereits erwähnten Foto trägt der Prinz in spe übrigens das Fanfarenkostüm der Brassband seines Heimatvereins. Wer ihn jetzt erkannt hat, sollte zu Postkarte und Stift greifen, denn beim Prinzen-Rätsel kann man natürlich auch etwas gewinnen. Der Oberurseler Narrenrat verlost unter allen Einsendern mit der richtigen Lösung Karten für die Sitzungen der vier Oberurseler Karnevalsvereine. Außerdem gibt es Gutscheine für je ein schweizerisches und italienisches Büfett im Hotel Mövenpick für zwei sowie einen Brunch für zwei Personen in der Brasserie in der Stadthalle zu gewinnen.

Wer mitmachen möchte, schickt eine Postkarte mit der Lösung und dem Stichwort "Prinzen-Rätsel" an die Taunus Zeitung, Schwedenpfad 2 in 61348 Bad Homburg. Einsendeschluss ist Dienstag, 8. November.

Taunus-Zeitung vom 29. Oktober 2011

Das Lächeln hinter der Maske
Orschels künftiger Prinz haut gerne mal auf die Pauke


Das Prinzenrätsel geht in die dritte Runde. Wer hier den Mann mit der Maske gibt, ist zwar nicht ganz leicht zu erraten, aber wer alle Folgen aufmerksam verfolgt, erhält viele Hinweise darauf, um welchen Oberurseler Mann mit venezianischen Wurzeln es sich handelt.

Von Christine Šarac

Oberursel.

Nein, unser gesuchter Prinz hat nicht vor, in einem Mantel- und Degenfilm mitzuspielen. Er zeigt sich lediglich von seiner närrischen Seite und hat sich in das Kostüm eines Venezianers geworfen. Bleibt nur die Frage: Wer ist der Mann mit der Maske?

© Foto: TZ

Die Musketiere und auch Zorro scheiden als Identitäten auf jeden Fall aus, denn die sind ja keine waschechten Orscheler, wie man weiß. Was unseren Prinzen ausmacht, ist sein spitzbübisches Lächeln, das man auf diesem Foto nun endlich einmal erkennen kann.

In dieses Markenzeichen hat sich wohl auch seine Frau gleich verguckt. Sie war es auch, die ihn wieder zur Fastnacht gebracht hat. Doch wer glaubt, unseren künftigen Regenten hätte es wie magisch auf die Bühne gezogen, der irrt sich. "Ich kümmere mich gern darum, dass bei so einer Sitzung alles reibungslos klappt", gibt Seine Hoheit zu.

Lieber hinter der Bühne

Hinter der Bühne fühlt er sich pudelwohl und hat auch gar nichts dagegen, dafür zu sorgen, dass die Akteure auf der Bühne gut aussehen und zu hören sind. Den Stand seines Vereins auf dem Brunnenfest auf- und abzubauen, ist ihm ebenfalls nicht zu viel.

Karriere angekurbelt

Auch seine "musikalische Karriere" wurde durch die Fastnacht wieder angekurbelt. Mit der Musikabteilung seines Vereins tritt er regelmäßig auf und haut dabei gern mal auf die Pauke. Zu Hause mag er es dagegen doch ganz gern ruhig. Da sitzt unsere künftige Hoheit gern mit seiner Frau auf dem Sofa bei einem Glas Wein, und die beiden Angorakatzen gesellen sich auch noch dazu.

Im Sommer verlegen die beiden dieses Zeremoniell noch lieber auf die Terrasse mit Blick auf die St.-Ursula-Kirche.

Die Kostümierung lässt ja bereits darauf schließen, dass unser gesuchter Prinz auch für andere Kulturen offen ist. Und wie könnte man andere Kulturen besser kennenlernen als im Urlaub.

Länder wie Tunesien, Spanien und Griechenland hat unser Prinz in spe bereits bereist, aber seine Lieblingsziele liegen wesentlich näher. "Am liebsten fahre ich in den Bayerischen Wald oder auch nach Südtirol", verrät er.

Selbst herausfinden

Wir verraten allerdings nicht, um wen es sich hier bei unserem Gesuchten handelt. Das müssten Sie schon allein rausfinden. Detektiv spielen lohnt sich aber, denn beim Prinzenrätsel kann man schöne Preise gewinnen. Dazu zählen beispielsweise Brunchgutscheine für zwei im Hotel Mövenpick oder in der Brasserie am Rathaus sowie Gutscheine einen Auto-Check. Natürlich werden aber auch wieder Karten für die Sitzungen der vier großen Karnevalsvereine Oberursels verlost.

Alles, was Sie dafür tun müssen, ist, den Namen unseres Prinzen zu erraten. Diesen schreiben Sie dann mit dem Stichwort "Prinzenrätsel" auf eine Postkarte und schicken sie an die Taunus Zeitung, Schwedenpfad 2, in 61348 Bad Homburg. Der Einsendeschluss ist Dienstag, 8. November.

Taunus-Zeitung vom 22. Oktober 2011

Ein rassiges Vollweib
Das auch mal schnell zum „Stemminator“ mutiert


Das Prinzen-Rätsel geht in die zweite Runde. Wer sich hinter dem Fächer verbirgt, ist zwar nicht ganz so einfach zu erraten. Aber wer alle Folgen aufmerksam liest, erhält viele Tipps, um welchen Orscheler "Dickkopf" es sich hier handelt.

Von Christine Šarac

Oberursel. Als Orscheler Prinz braucht man drei Eigenschaften. Erstens sollte man in jeder Lebenslage eine gute Figur machen. Zweitens ist auch Humor unabdingbar und wenn man dann drittens auch noch über sich selbst lachen kann, dann hat man gute Chancen auf das Amt.

© Foto: Storch
Orschels neuer Prinz hat Humor. Und so war es für ihn auch überhaupt keine Frage, in Frauenkleider zu schlüpfen. Dieses schicke Kostüm stammt übrigens vom CV Stierstadt. Foto: Storch

Dass unser Gesuchter alle drei Eigenschaften mitbringt, ist unschwer zu sehen. Mit Dirndl und schwarzer Perücke mutiert die künftige Hoheit zum rassigen Vollweib – das Kostüm ist übrigens eine Leihgabe des Männerballetts des CV Stierstadt.

Modelmaße (für eine Frau) hat unser Prinz in spe mit einer Konfektionsgröße 50 und Schuhgröße 41 zwar nicht, aber dafür mehr Präsenz. Selbstbewusst blickt unser Gesuchter in die Kamera und lächelt, dass einem das Herz schmilzt – doch das kann man wegen des Fächers und der Sonnenbrille leider nicht erkennen. Aber vielleicht erkennen Sie ihn ja trotzdem!

Falls es noch nicht Klick gemacht hat, hier noch ein paar Informationen zu unserem "Dirndl-Mädchen": Aufgewachsen ist unser künftiger Royal in der Altstadt. "Geboren wurde ich zwar in einer Klinik in Frankfurt am Main, aber mit fünf Tagen bin ich dann in meine Heimatstadt umgezogen", erzählt er. Schnell war unser Prinz bei den Nachbarn als aufgewecktes Bürschchen bekannt. Seine Frau ist ebenfalls ein echtes Orscheler Mädchen. Beide kennen sich von Kindesbeinen an und haben so manchen Nachmittag miteinander beim Spielen verbracht.

Gefunkt hat es aber erst Jahre später auf der Kerb. 2003 machte er sie schließlich zu seiner Prinzessin. Schnell war klar, für die Trauung kommt eigentlich nur die St.-Ursula-Kirche im Herzen der Altstadt infrage.

Aber unserem künftigen närrischen Regenten war all das immer noch nicht aufregend genug. Nein, schon zwei Jahre später setzte er sich in den Kopf, für seine Frau und sich ein Nest bauen zu wollen – sanieren würde die Sache allerdings besser treffen. Fast alles hat er selbst gemacht, was ihm den hübschen familieninternen Spitznamen "der Stemminator" einbrachte.

"Das wirklich Unglaubliche ist jedoch, dass er einfach alles schafft, was er sich vornimmt", sagt seine Mutter und flüstert hinter vorgehaltener Hand: "Das liegt aber wohl auch an seinem Dickkopf."

Haben Sie ihn erkannt, unseren gesuchten Prinzen? Falls ja, dann schreiben Sie uns eine Postkarte und darauf den Namen und das Stichwort "Prinzen-Rätsel". Die Adresse lautet: Taunus Zeitung, Schwedenpfad 2, 61348 Bad Homburg. Einsendeschluss ist Dienstag, 8. November.

Und das gibt es zu gewinnen: Wie immer werden Karten für die Sitzungen der vier Oberurseler Karneval-Vereine verlost. Als Hauptpreise winken zwei Gutscheine für ein italienisches sowie ein schweizerisches Büfett für je zwei Personen im Hotel Mövenpick sowie ein Mal Brunch für zwei in der Brasserie der Stadthalle.

Taunus-Zeitung vom 14. Oktober 2011

Frosch vorerst noch ungeküsst
Orschels nächster Karnevalsprinz ist ein Verkleidungskünstler


Meistens kommt es anders, als man denkt. Das geht gewöhnlichen Menschen oft so, aber auch besonderen Menschen wie eben einem Prinzen-Paar kann das passieren. Deshalb suchen wir in diesem Jahr wieder Orschels Karnevalsprinzen und kein Paar wie angekündigt. Was die Aufgabe um die Hälfte leichter macht, und noch dazu gibt‘s im letzten Teil unseres Rätsels eine kleine Überraschung!

© Foto: Storch
Hinter der Kugel verbirgt der Frosch-Prinz sein Antlitz. Nur die Augen gibt er frei. Foto: Storch

Du musst viele Frösche küssen, bis ein Prinz dabei ist" – den Spruch kennt jedes Mädchen. Bei diesem sehr zutraulichen Exemplar ist der Blaublut-Faktor aber garantiert. Statt Insekten bevorzugt der Anwärter auf den Orscheler Karnevals-Thron jedoch lieber Pasta in allen Varianten, denn das ist seine Leibspeise. Auch ist Grün nicht unbedingt seine Lieblingsfarbe, er mag lieber Blau.

Doch wie wird aus dem Frosch ein Prinz? Unser Kandidat ging hierzu erst mal in die "Lehre". "Ich habe schon einmal hautnah miterlebt, wie es sein könnte, Prinz zu sein", erzählt unser Gesuchter geheimnisvoll. Die daraus gewonnene Erkenntnis lautete: "Es ist viel Arbeit, macht aber auch viel Spaß."

So ein einmaliges Erlebnis und eine aufregende Zeit, das wünschte sich dann bald auch unser Kandidat. Ein Neuling in Sachen Fastnacht sollte ein Prinz natürlich auch nicht sein und was das angeht, blickt unser "Frosch" auf eine über 15 Jahre dauernde Liebe zu seinem Verein zurück. Schon als ein kleinen Dobsch hat der Papa ihn mitgenommen. Mit vier Jahren lief er, sich an den Gürtel des Vaters klammernd, beim Zug mit. Mit sechs Jahren hatte er sich bereits zum Standarten-Träger gemausert.

"Doch mit acht war schon wieder alles vorbei, denn damals fand ich alles peinlich", erinnert er sich. Eine musikalische Karriere endete nach dem Ausprobieren diverser Musikinstrumente wie Trommel, Querflöte und Trompete etwa zeitgleich. Doch das war zum Glück nur eine Phase. Heute macht er vieles mit, engagiert sich an vielen Fronten und auch musikalisch ist er heute. Er haut im wahrsten Sinne des Wortes gern auf die Pauke und steht auch mal singend auf der Bühne. Obwohl es äußerlich so gar keine Gemeinsamkeiten gibt, stand er zu Karneval mal als der Mann auf der Bühne, der 1961 mit der "Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe" einen Riesenhit hatte.

Wenn Sie jetzt bereits eine Ahnung haben, wer unser gesuchter Karnevalsprinz sein könnte, dann sollten Sie bei unserem Rätsel mitmachen. Auch dieses Jahr lohnt sich die Teilnahme, denn es gibt schöne Preise zu gewinnen.

Dazu gehören beispielsweise Karten für die Sitzungen der vier Oberurseler Karnevalsvereine, aber auch Brunch-Gutscheine. Als Hauptpreise winken zwei Gutscheine für ein italienisches beziehungsweise schweizerisches Büfett für je zwei Personen sowie ein Mal Brunch in der Brasserie der Stadthalle für zwei Personen.

Und so geht‘s. Schreiben Sie den Namen des Prinzen auf eine Postkarte und schicken Sie diese an die Taunus Zeitung, Stichwort Prinzen-Rätsel, Schwedenpfad 2, in 61348 Bad Homburg. Einsendeschluss ist Dienstag, 8. November.


TZ vom 09.09.2011 Taunus-Zeitung vom 09. September 2011

Traditionsbruch im Karneval:
Diesmal gibt’s ein Prinzenpaar


Oberursel. Die Herren, die Oberurseler Karnevalsprinz werden wollen, werden weniger. So wenig, dass der Narrenrat in der vorvergangenen Saison keinen Prinzen gefunden hatte. Jetzt haben die Karnevalisten eine ungeheuerliche Neuerung eingeführt, die auch die Suche in den folgenden Jahren erheblich erleichtern dürfte: Die kommende Kampagne wird das närrische Orschel durch ein Prinzenpaar vertreten.

"Aufgrund der Schwierigkeit, einen Prinzen zu finden, haben wir uns dazu entschieden", erläutert Uwe Eilers, Vorsitzender des Oberurseler Narrenrates. Denn närrisch veranlagte Paare ließen sich schon eher dazu bewegen, das traditionelle Amt einmal zu bekleiden.

Mehrere Paare, die in den fünf Orscheler Karnevalsvereinen aktiv sind, haben sich schon bei Eilers gemeldet. Eins wurde gleich für die Kampagne verpflichtet, die am 11. November um 11.11 Uhr beginnt.

Die beiden Narren müssen im wahren Leben übrigens kein Paar sein. Und der Narrenrat geht sogar noch weiter: Auch (einzelne) Frauen dürfen in Oberursel künftig Karnevalsprinzessin werden!

ahi (ahi)